Europäische Käsesorten

Importierter Käse ist der Kollektivname für alle Käsesorten, die außerhalb der Niederlande produziert wurden. Auch verfügen wir über ein großes Sortiment aus europäischem Käse, der in verschiedene Produktgruppen aufgeteilt wird.
Blauschimmelkäse

Blauschimmelkäse reifen mit der speziell hierfür gezüchteten Schimmelkultur Penicillium Glaucum oder mit der Penicillium Roqueforti. Bekannte Namen sind Roquefort, Gorgonzola und Stilton. An die meisten Blauschimmelkäse wird Penicillin an Käsebruch beigefügt; Durch das Stechen von Luftlöchern im Käse kann sich der Blauader im gesamten Laib verteilen. Abhängig von Milchsorte, Reifungszeit und dem Fettgehalt kann ein Blauschimmelkäse sowohl weich und sämig als auch fest und pikant sein.

Weißschimmelkäse

Auch weißer Krustenkäse genannt, sind Brie und Camembert die bekanntesten Vertreter dieser Käsesorte. Diese Käse werden entweder mit Penicillium Candidum oder Penicillium Camemberti bestäubt. Dies erzeugt eine schöne, weiße Krustenflora, die einen besonderen Geschmack an den Käse abgibt: Mild und aromatisch. Der Fettgehalt variiert zwischen 40% und 60%. Weißen Florakäse kennen wir pasteurisiert oder ‚au lait cru‘ (mit Rohmilch). Geschmack und Geruch von traditionellem weißem Krustenkäse mit Rohmilch sind etwas pikanter als von pasteurisiertem. Die Reifungszeit ist im Allgemeinen relativ kurz: Vier bis acht Wochen.

Rotschmierkäse

Ein Rotschmierkäse wird mit dem Brevibakterium Inens oder mit einer Coryne-Kultur hergestellt. Die Rinde des Käses wird während dem Reifen gewaschen oder gebürstet. Hierdurch verfärbt sich der Käse von hellorange zu rot. Der Geschmack variiert von fein bis kräftig-herzhaft wie z.B. Epoisse. Dies ist abhängig von Milchsorte, ob der Käse pasteurisiert wurde und von der Reifungszeit. Manche Käse werden mit Marc de Bourgogne, Cognac, Wein, Bier oder Kräutern gewaschen. Auch dieser Vorgang gibt dem Käse eine andere Geschmacksintensität.

Hart- und Halbhartkäse

Hart- und Halbhartkäse sind feste, oft lang gereifte (bis zu 4 Jahren!) Käse. Wird der Käse aus sahniger Milch oder spät erwärmter Molke hergestellt, wird er oft härter. Beispiele hierfür sind der Parmigiano Reggiano und der Grana Padano. Hartkäse ist uns in vielen Geschmacksrichtungen bekannt, darunter auch der Pecorino, ein Schafskäse mit salziger und pikanter Note. Andere bekannte Sorten sind der französische Comtè und der schweizer Gruyère. Hartkäse ist eine angenehme Art von Käse, mit der auf der Käseplatte und in der Küche leckere Kombinationen kreiert werden können.

Ziegenkäse

Als Ziegenkäse wird ein Käse nur dann bezeichnet, wenn er minimal 80% Ziegenmilch enthält. Auffällig ist, dass diese Käsesorte weiß ist. Dies ist der Fall weil die Ziegen rotgelbes Karotin in Vitamin A umwandeln, weshalb das Endprodukt nicht, wie sonst üblich, gelb ist. Ziegenkäse ist uns in vielen verschiedenen Varianten bekannt. Von weichem, frischem, kurz gereiftem Ziegenkäse bis hin zu Sorten, die zwei Jahre gereift sind. Bekannt sind die aus pasteurisierter Ziegenmilch hergestellten Ziegenkäserollen, auch ‚Buche‘ genannt. Oder die traditionell auf dem Bauernhof hergestellten Rohmilchspezialitäten, wie der Le Chabichou du Pointou AOP.

Schmelzkäse

Für die Produktion von Schmelzkäse werden zunächst verschiedene Sorten Hartkäse benötigt. Die Käse werden entrindet und geraspelt, um dann mit Schmelzsalzen zu Schmelzkäse verarbeitet zu werden. Erst durch das Hinzufügen von Milch, Butter oder Crème Fraiche und/oder Kräutern an den Käse werden dessen Sorte und Geschmack bestimmt. Es gibt viele Sorten Schmelzkäse in verschiedenen Ausführungen und Geschmäckern.

Frischkäse

Als Frischkäse wird ein nicht gereifter Käse bezeichnet, der direkt nach seiner Herstellung verzehrbar ist. Frischkäse haben im Allgemeinen eine weiche, körnige Substanz, sind angenehm frisch und leicht sauer im Geschmack und in vielen Varianten erhältlich. Beispiele sind Mozzarella, Mascarpone und Queso Fresco.

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